Immobilien in Ruhla | Wohnung mieten | Haus kaufen und Wohnung kaufen

Wohnung mieten & Immobilien kaufen
in Ruhla

Wohnung mieten oder Haus kaufen – Was ist das Richtige für Sie?

Die Stadt Ruhla mit Ihren Ortsteilen Thal und Kittelsthal sowie der erfüllenden Gemeinde Seebach bildet zusammen mit der im Norden angrenzenden Gemeinde Wutha-Farnroda ein solides Mittelzentrum im westlichen Thüringer Wald. Das weite Tal bietet sowohl für Industrie und Gewerbe als auch für Familien hervorragende Voraussetzungen. Die Nähe zur Wartburgstadt Eisenach mit gut 40.000 Einwohnern und einer starken mittelständischen Industrie attraktivieren den Standort weiter. Interessante Immobilien, vorwiegend Einfamilienhäuser und Gewerbeeinheiten, stehen zur Disposition. Die Anbindung an die Bundesautobahn A4 nach Frankfurt am Main oder Dresden ist via Eisenach oder Sättelstädt gegeben. Die Bundesstraße B88 Richtung Jena verläuft unmittelbar durch die Ortslage von Thal. In Eisenach beginnen die Bundesstraßen B19 nach Meiningen und B7 nach Kassel; die B84 von Bad Langensalza nach Hünfeld verläuft hier ebenso. Zentral in Deutschland gelegen ist die Region somit der perfekte Ausgangspunkt, Europa zu entdecken.
Direkt vor der Haustür lädt der vom Tourismus geprägte Thüringer Wald zu Ausflügen auf den Inselsberg oder nach Oberhof und zur Erholung mit der ganzen Familie ein.
In Ruhla und seinen Ortsteilen eine Wohnung mieten bzw. eine Eigentumswohnung oder Immobilie kaufen ist eine langfristige und sichere Entscheidung. Die familienfreundliche, verkehrsgünstige und wirtschaftlich interessante Lage am Rande des Thüringer Waldes unmittelbar am Rennsteig sind Ergebnis einer nachhaltigen regionalen Entwicklung.

Wir stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen oder zur Vereinbarung eines Besichtigungstermins unserer Immobilien unter den angegebenen Telefonnummern oder per E-Mail zur Verfügung. Wir wünschen uns eine konstruktive Partnerschaft, die sich als beste Basis für ein langfristiges Mietverhältnis mit allen unseren Kunden etabliert hat.


Wohnung mieten

Die Wohnsituation in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren durchaus gewandelt. Es ist ein deutlicher Trend zu verzeichnen, wonach ein Großteil der Bevölkerung in Städte zieht, also weg vom Land. Gründe hierfür sind vor allem die oft bessere Erreichbarkeit von Geschäften oder aber die Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen Arbeitsplatz höher ist als auf dem Land. Somit ist es nicht verwunderlich, dass nahezu 60% der deutschen Bevölkerung zur Miete wohnen.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Eine Mietwohnung bietet die mit Abstand größte Flexibilität, wenn auf veränderte Lebensumstände reagiert werden muss. Die häufigsten sind der Wechsel des Arbeitsplatzes, die Gründung einer Familie oder Scheidung und Tod von Lebenspartnern. Gerade in eher unsicheren Zeiten und mitunter prekären Arbeitsverhältnissen ist diese Flexibilität nicht zu unterschätzen. Dazu kommt, dass mittlerweile ein relativ stabiles Mietpreisniveau erreicht ist bzw. dass Mieterhöhungen in bestimmten Regionen per Gesetz nur in begrenztem Umfang möglich sind. Weiterhin liegt die Summe der monatlichen Nebenkosten in aller Regel unter denen eines Einfamilienhauses, da ausgewählte Kosten anteilig unter den Mietern aufgeteilt werden. Die laufenden Kosten insgesamt sind also relativ gut kalkulierbar. Es entfallen außerdem die einmaligen hohen Investitionskosten, die mit dem Kauf einer Immobilie verbunden sind. Sie binden Kapital, das dann anderweitig (z.B. für Urlaub oder Auto) nicht mehr zur Verfügung steht. Eine Mietwohnung erfordert zudem nur sehr geringe zeitliche und finanzielle Aufwendungen für Pflege und Instandhaltung, die meistens vom Vermieter bzw. von Firmen durchgeführt werden. Damit ergibt sich auch, dass praktisch keine handwerklichen Fähigkeiten gefragt sind – anders als beim Haus, wo einige Handgriffe schon selbst erledigt werden sollten.
Genauso wie der Fakt, dass bei einer Mietwohnung keine Zeit in langfristige Planungen für Renovierung oder Umbau gesteckt werden muss und dafür mitunter notwendige Behördengänge komplett entfallen. Egal was kommt: eine Wohnung zur Miete erhält die persönliche Unabhängigkeit und Reaktionsfähigkeit auf unvorhergesehene finanzielle Situationen.

Neben den vielen positiven Punkten bringt eine Mietwohnung auch Nachteile mit sich. Dazu gehört vor allem die Abhängigkeit vom Vermieter in vielen Belangen, geht es um Renovierung oder Umgestaltung des Wohnraums. Weiterhin ist es trotz gesetzlicher Vorgaben möglich, dass die Miete oder auch die Nebenkosten mehrere Jahre in Folge steigen können und somit die eigene finanzielle Planung durchkreuzen. Entscheidend ist ebenso, dass man sich bewusst sein muss, dass in der Regel sehr verschiedene Mieter unter einem Dach leben. Jeder hat andere persönliche Vorlieben, seinen eigenen Tagesablauf und Dinge, auf die er Wert legt. Diese zu respektieren und gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen ist für ein harmonisches Zusammenleben unerlässlich und erfordert Toleranz. Argumente, dass beispielsweise der momentan noch relativ niedrige Zins ungenutzt bleibt (ein Privatkredit könnte auch für andere Dinge aufgenommen werden) oder dass eine Mietwohnung keinen Beitrag zur Altersvorsorge in Form eines „sicheren Hafens“ leistet sind relativ zu sehen. Die Aussichten am Immobilienmarkt unterliegen abhängig von der Region Schwankungen und es gibt viele andere Möglichkeiten, für das Alter vorzusorgen.

– pro –

  • hohe Flexibilität bei sich verändernden Lebensumständen und Wohnbedürfnissen, wie Wechsel des Arbeitsplatzes oder Gründung einer Familie
  • gut kalkulierbare laufende Kosten durch stabiles Mietpreisniveau und relativ geringe Nebenkosten
  • keine hohen einmaligen Investitionskosten und somit Kapitalbindung wie sie für den Kauf einer Immobilie notwendig sind
  • sehr geringe zeitliche und finanzielle Aufwendungen für Pflege, Instandhaltung und Hausmeisterservices, also keine handwerklichen Fähigkeiten erforderlich
  • persönliche Unabhängigkeit und Reaktionsfähigkeit auf unvorhergesehene Finanzsituationen bleibt dauerhaft erhalten
  • keine zeitlichen Aufwendungen für langfristige Planungen und behördliche Angelegenheiten notwendig
– contra –

  • Abhängigkeit vom Vermieter in verschiedenen Belangen, zum Beispiel bei der Gestaltung des Wohnraums oder bei Umbauarbeiten
  • Mieten können über mehrere Jahre ansteigen und somit die finanziellen Planungen beeinflussen
  • mehrere Mietparteien leben unter einem Dach, müssen sich abstimmen und machen eine gegenseitige Rücksichtnahme unerlässlich

 
 
 
Die obenstehende Grafik veranschaulicht die aktuellen durchschnittlichen Mietpreise für einige ausgewählte Städte in Thüringen. Gut zu erkennen ist, dass Ruhla mit nur ca. 5,- €/m² noch unter dem insgesamt schon im Bundesvergleich niedrigen Durchschnittswert von Thüringen liegt. Beim Rekordhalter Jena hingegen ist das hohe Mietniveau auf die große Anzahl an Studenten und insgesamt eher knappen Wohnraum zurückzuführen.
 

Eigentumswohnung erwerben

Gerade in größeren Städten ist der Wohnraum tendenziell knapp und bezahlbare Grundstücke oder Immobilien sind wenn überhaupt nur in Randgebieten zu finden. Eine Eigentumswohnung kann daher eine gute Wahl sein, wenn man verschiedene Vorteile von Wohnung und Haus kombinieren möchte. Wesentlicher Punkt ist dabei, dass die monatlichen Belastungen durch die Miete entfallen bzw. zur Abzahlung des Kredits verwendet werden. Man schafft über einen langen Zeitraum also einen greifbaren Wert für sich selbst. Im Vergleich zu einem Einfamilienhaus ergeben sich außerdem in der Regel geringere Anschaffungs- und Instandhaltungskosten bezogen auf die Fläche – abhängig zum Beispiel von Region und Lage. Wie bei der Mietwohnung werden in aller Regel nur wenig bis keine handwerklichen Fähigkeiten benötigt, da die Eigentümergemeinschaft meist Firmen beauftragt, entsprechend notwendige Maßnahmen durchzuführen.
Dennoch: der einmalige Kapitaleinsatz ist vergleichsweise hoch und bedeutet somit eine langfristige finanzielle Belastung. Außerdem ist man der Flexibilität beraubt, da die örtliche Bindung durch den Erwerb der Eigentumswohnung praktisch feststeht. Für das Untereinander im Objekt gilt dasselbe wie bei Mietwohnungen: die ständige Rücksichtnahme und Abstimmung bei zum Beispiel Feierlichkeiten ist obligatorisch, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Werden Veränderungen in der Eigentumswohnung gewünscht, so ist abhängig von deren Umfang auch die Eigentümergemeinschaft zu konsultieren, die diese genehmigen muss. Damit sind der persönlichen Entfaltung unter Umständen Grenzen gesetzt. Ist der eigene Anteil am Objekt eher klein, ist man auf das Wohlwollen der anderen Eigentümer angewiesen, da das eigene Stimmrecht nicht ausreichend sein könnte. In vielen Fällen kommen für jedes Objekt auch noch jährlich die Kosten für eine beauftragte Verwalterfirma hinzu, die in der Finanzplanung zu berücksichtigen sind.

– pro –

  • monatliche Kosten für Miete sind nicht mehr vorhanden, können also auch nicht steigen
  • bezogen auf die Fläche in der Regel geringere Anschaffungs- und Instandhaltungskosten im Vergleich zu einer Immobilie
  • meistens werden keine handwerklichen Fähigkeiten benötigt, da die Eigentümergemeinschaft entsprechende Maßnahmen durchführen lässt
  • Erwerb und langfristige Sicherung eines individuellen Wertes über einen längeren Zeitraum
– contra –

  • relativ hoher einmaliger Kapitaleinsatz mit örtlicher Bindung und meist langfristigen finanziellen Belastungen
  • mögliche Unstimmigkeiten und ständige Rücksichtnahme untereinander im Wohngebäude
  • gestalterische und bauliche Veränderungen hängen von der Eigentümergemeinschaft und dem jeweiligen Stimmrecht ab
  • in vielen Fällen werden für eine beauftragte Verwalterfirma jährlich Gebühren fällig


Immobilien kaufen

Für viele Deutsche ist der Traum vom Eigenheim nach wie vor ein fester Bestandteil der persönlichen Lebensplanung. Die gegenwärtigen Umstände verhelfen zu relativ guten Preisen und Finanzierungsmöglichkeiten in ländlichen Regionen, allerdings ist deren Attraktivität aufgrund großer Entfernungen zu Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplatz oft nur bedingt gegeben. In den Städten hingegen sind die Immobilienpreise seit Jahren beständig am steigen.
Was spricht also für den Kauf einer Immobilie, wenn es auch verschiedene andere Möglichkeiten gibt? Für die meisten dürfte es die Vorstellung von der Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit in fast allen Belangen sein. Lediglich die am Ort geltenden gestalterischen Vorgaben könnten dabei limitierend wirken. Die Familie hat in einem Eigenheim außerdem den meisten Platz, sich frei zu entfalten, ohne gesonderte Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Ein großes Grundstück rundet das perfekte Bild ab. Außerdem: da es keinen Vermieter gibt, kann nicht unerwartet gekündigt werden, man hat also Sicherheit und unter Umständen eine Wertsteigerung über viele Jahrzehnte.

Dem Idealbild stehen jedoch auch Nachteile entgegen, die in jedem Fall zu berücksichtigen sind. Die größte Hürde sind für die meisten potentiellen Käufer von Immobilien die hohen Investitionskosten und die langfristige Kapitalbindung, mit der zusätzliche Anschaffungen schwerer werden.
Tendenziell weisen Einfamilienhäuser auch höhere Nebenkosten auf als bspw. Mietwohnungen. Hinzu kommen die höchsten Instandhaltungskosten aller hier diskutierter Varianten. Sind dann nur wenige handwerkliche Fähigkeiten vorhanden, übersteigen die von Handwerkern durchzuführenden notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen oft das Budget, es kommt zu einem Renovierungsstau und der Wert der Immobilie fällt über die Jahre ab. Andere kleine unerwartete Reparaturen können neben der unvorhersehbaren Wertentwicklung des Objektes zu weiteren finanziellen Belastungen führen. Neben diesen fallen schon beim Kauf der Immobilie Kosten für den Notar, die Grundbucheintragung, Zinsen und Grunderwerbssteuer an, die zusätzlich zum Kaufpreis zu berücksichtigen sind. Derselbe Aufwand beim Verkauf gepaart mit einem möglichen Preisabschlag lassen das Bild vom romantischen Eigenheim in einem differenzierten Licht erscheinen. Nicht unterschätzen sollte man auch den vor allem zeitlichen Aufwand, der auf Eigentümer von Immobilien zukommt, wenn Behördengänge erledigt werden müssen und aktuelle gesetzliche Anpassungen und Richtlinien zu verfolgen sind. Zuletzt liegt es auf der Hand, dass der Kauf einer Immobilie die geringste Flexibilität mit sich bringt, um auf veränderte Lebensumstände zu reagieren. Sei es der Wechsel des Arbeitsplatzes oder eine Trennung vom Partner. Wer steht dann mit dem Objekt da? Es ist also entscheidend, vorher alle Punkte zu besprechen und abzuklären, damit der Traum von den eigenen vier Wänden, nicht zum Albtraum wird.

– pro –

  • größte Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit in allen Belangen, um Platz und Freiräume (Garten) für die Familie zu schaffen
  • Mietsteigerungen oder unerwartete Kündigung durch den Vermieter sind ausgeschlossen
  • Sicherheit und Werterhaltung, ggf. Wertsteigerung über viele Jahrzehnte
  • Unabhängigkeit von anderen und keine Abstimmung untereinander notwendig
– contra –

  • hohe Investitionskosten und langfristige Kapitalbindung, die häufig keine weiteren größeren Anschaffungen oder Urlaube zulassen
  • tendenziell höhere Nebenkosten und höchste Instandhaltungskosten aller Varianten und ausgeprägte handwerkliche Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig
  • geringste Flexibilität bei veränderten Wohnbedürfnissen und unvorhergesehenen Ereignissen und größte Abhängigkeit von Ort und Arbeitsplatz
  • hoher zeitlicher Aufwand für Behördengänge und Verfolgung von zu beachtenden gesetzlichen Anpassungen
  • bei Erwerb Kosten für Notar, Grundbucheintragung, Zinsen und Grunderwerbssteuer
  • unerwartete Reparaturkosten und die generelle Wertentwicklung können zu ungeplanten finanziellen Belastungen führen
  • erheblicher Aufwand bei Verkauf und möglicher Preisabschlag

 

Zusammenfassung der Wohnmöglichkeiten


So verschieden wie die Menschen sind und so vielfältig wie Deutschland ist, so unterschiedlich sind auch die Wohnformen, für die sich der Einzelne entscheidet. Der Kauf einer Immobilie verlangt insgesamt ohne Frage nach dem größten Planungsaufwand und Kapitaleinsatz, verspricht aber auch dauerhafte Sicherheit. Eine Eigentumswohnung bietet gerade in der Stadt einen guten Kompromiss zwischen Miete und Eigenheim und bedarf relativ wenig persönlichem Einsatz bei deren Instandhaltung. Am Ende erscheint das Wohnen zur Miete, der gegenwärtigen Entwicklung von Bevölkerung und Arbeitsmarkt am ehesten zu entsprechen. Mietwohnungen bieten bei kalkulierbaren finanziellen Aufwendungen das höchste Maß an persönlicher Freiheit und Flexibilität. Die Abstimmung untereinander sollte dabei nicht vergessen werden, damit jeder voll auf seine Kosten kommt. Erfahrungsgemäß koexistieren homogene Hausgemeinschaften am besten miteinander und bieten Sicherheit bei der Planung für Mieter und Vermieter.
 


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